kleine Nirnberger Glocke

 

Reparatur der kleinen
Nirnberger Glocke ist geglückt

Im 2. Weltkrieg wurde die Glocke durch Granatsplitter schwer beschädigt und wies drei Löcher und einen ca. 50cm langen Riss auf. Zudem war die Glockenkrone schwer beschädigt.

Lange nahm man an, dass die Glocke irreparabel sei.

Der ehemalige Glockeninspektor und "Glockenpapst" Kurt Kramer hatte schon vor Jahren angeregt, die Glocke wieder in Stand zusetzen.

Im Zuge des seit Dezember 2011 laufenden Glockenprojektes wurde die Idee zur Reparatur der Glocke wieder aufgenommen. Die Anregung hierzu kam vom Glockeninspektor der Erzdiözese Johannes Wittekind.

 

Finanziert wird die Restaurierung der kleinen Nirnberger Glocke maßgeblich  vom Münsterbauverein unterstützt durch  den Kunstkreis Radbrunnen. Die Glocke wurde im Jahr 1579 gegossen und zwar in Breisach im `Gießhus´, das sich unweit des Stadtmuseums in der Fischerhalde befand. Die Inschrift der Glocke lautet:

„Ich bin aus dem Ofen geflossen, Hiremias Nirnberger hat mich hier zu Breisach gegossen im Jahr 1579“.

 

Mit der Reparatur wurde die Firma Lachenmeyer betraut. Die Nördlinger Firma hat sich auf die Restaurierung von Glocken spezialisiert und eigens hierfür ein Spezialschweißverfahren entwickelt (siehe auch Internet unter

http://www.glockenschweissen.de).

 

Für die Reparatur der rund 200kg schweren Glocke war das ganze Können von Lachenmeyer von Nöten , da die Beschädigungen immens waren. Die historische Nirnberger Glocke hat im neuen Glockenstuhl im Südturm zusammen mit den drei neuen Glocken ihren Platz gefunden.

Zum ersten Mal nach ihrer Reparatur erklang die Glocke am Heilig-Abend 2012 zum feierlichen Einläuten des Weihnachtsfestes.

Formschöne Glockenkrone

Abpausen der Inschrift

Die Feuerwehr Breisach half tatkräftig beim Aufstellen im Münster

Feierlicher Osternachtgottesdienst 2012

 G L O C K E N G I E S S E R E I